Einbau BEROTEC Mofessor Kettenöler in Triumph Tiger 800 xRT (2019)

Einbau BEROTEC Mofessor Kettenöler in Triumph Tiger 800 xRT (2019)

Die Tiger bekommt einen Kettenöler. Aufgrund der kompakten Bauweise und der einfachen Funktion hatten wir uns bei der Bonnie für einen Mofessor von BEROTEC entschieden. Bei der Tiger wird das gleiche Modell eingebaut.

MOFESSOR – Der Kettenöler

Diese Einbaubeschreibung ist für eine TRIUMPH Tiger 800 xRT Baujahr 2019 erstellt worden.

Der Regenschalter

DenRegenschalter haben wir links an der Halterung des Kupplungsgriffes untergebracht. Man kann den Schalter auch nach unten ausrichten und die untere Schraube verwenden. Da die Schrauben nicht in der Armatur versenkt sind, ist die Montage ganz einfach.

Spannender war die Frage, wie das Kabel des Regenschalters nach hinten durchgeführt wird. Den Tank bei der Tiger abzunehmen, ist wesentlich aufwändiger als bei der Bonnie, weil an den Seiten diverse Verkleidungsteile montiert sind. Unter dem Tank ist aber viel Platz, so dass wir letztendlich nur die kleine, schwarze Verkleidung unten links abnehmen mussten und das Kabel unter dem Tank durchfummeln konnten. Befestigt wird das Kabel mit Kabelbindern am Rahmenrohr und dann vorne mit dem Kabelbaum zusammengelegt, der zum linken Griffschalter führt.

Der Ölkreislauf

Den Tank haben wir an der linken Seite am Rahmenrohr und der Strebe vom Kofferträger montiert. Wir haben uns für eine sichtbare Montage entschieden, damit der Ölstand jederzeit im Blick ist. Unter der Sitzbank ist bei der Tiger aber genügend Platz, den Tank auch unsichtbar unterzubringen. Der Öltank liegt auf der Kofferstrebe auf, darunter haben wir etwas von dem selbstklebendem Moosgummi geklebt, dass dem Öler beiliegt.

Den Befüllanschluss haben wir nahe am Tank angebracht. Das Befüllende führt zwischend er Innenverkleidung und dem Rahmenrohr nach oben. Wenn es nicht gebraucht wird, lassen wir das Ende unter eine kleinen verkleidung verschwinden.

Von hier aus führt der Ölschlauch durch eine vorhandene Öffnung auf die Innenseite zum Ventil, das unter der Querstrebe montiert ist. Auch hier kam wieder ein Stück selbstklebendes Moosgummi zum Einsatz. Die Fließrichtung ist von hinten nach vorne.

Vom Ventil führt die Ölleitung dann am linken Rahmenrohr nach vorne, geht dann nach unten und an der Schwinge entlang  zum Kettenschutz, wo das Ausströmerrohr innen montiert ist. Damit der Schlauch möglichst wenig belastet und schon gar nicht geknickt wird, habe ich in den Kettenschutz ein Loch gebohrt. 

Der elektrische Anschluss

Der elektrische Anschluss ist einfach: Kabel von Dauerpluss und Masse habe ich stark gekürzt. Dabei darf man auf keinen Fall die Sicherungen vergessen. Da ich an allen meinen Motorräders an der Batterie eine CTEK-Kupplung montiert habe, habe ich an den Öler einen CTEK-Stekcer angelötet. So habe ich nicht noch zwei weitere Kabel an der Batterie. Die CTEK-Kupplung an der Batterie kann kann ich nur empfehlen. Im Winter nutze ich die zum Laden, aber auch unterwegs haben wir damit schon mal ohne großen Aufwand Starthilfe gegeben. 

Der geschaltete Plus hat mir etwas Kopfzerbrechen bereitet. Den geschalteten Plus vom Diagnosestecker abzugreifen, davon hat mir mein freundlicher Werkstattmeister abgeraten. Den Anschluss von vorne vom Standlicht zu holen, war ich zu faul. Das bedeutet jede Menge Schrauberei. Ich habe dann ganz hinten im Heck noch die USB-Steckdose gefunden. Die hatte ich gar nicht mehr auch dem Schirm, aber das hatte ja auch bei der Bonnie sehr gut funktioniert. Das Kabel mit geschaltet Plus ist das weiße. Man muss die Isolierung etwas zurückschneiden, aber dann läßt sich da sehr gut ein Stromdieb aufsetzen.

Im Heck wäre im Übrigen auch jede Mende Platz für de Tank. Nur man kann den dann nicht so gut beobachten.

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